Schubert Octet wit Christian Altenburger

Programm:
Leoš Janácek (1854-1928) Sonate für Violine und Klavier
Leoš Janácek Concertino für Klavier, 2 Violinen, Viola, Klarinette, Fagott, Horn
Franz Schubert (1797-1828) Oktett in F-Dur DV 803

Zur Beschreibung des Zaubers der Musik von Franz Schubert wird in der Literatur gerne auf die Metapher des Klangraumes zurückgegriffen. Dieses Bild versucht die Tonsprache Schuberts in Worte zu fassen, die sich hörbar vom Denken der Klassik loslöst und der heraufziehenden Romantik neue Räume eröffnet. Schubert lässt vor allem in den späten Kammermusikwerken wie dem Oktett durch seine Kompositions- und Instrumentationsweise mehrdimensionale Räume entstehen, die einen Vorder- und Hintergrund hörbar werden lassen und damit eine räumliche Perspektive in die Komposition bringen. Auf diese Weise erweitert Schubert seine Klangräume zu ganzen Klanglandschaften: „Überhaupt will ich mir auf diese Art den Weg zur großen Sinfonie bahnen.“

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